On the Road #7: Tenerife

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Die ersten Tage nach dem Urlaub wären heil überstanden. Die zwei Wochen auf der kanarischen Insel Teneriffa waren turbulent und abwechslungsreich, erholsam jedoch eher weniger. Die Abstinenz von der Häkelnadel hat mir dabei wohl am meisten zu schaffen gemacht.

Die erste Urlaubswoche bescherte uns ein eindrucksvolles Naturspektakel. Nachdem wir bei unseren letzten Teneriffa Reisen stets in Puerto de la Cruz verweilten, begaben wir uns dieses Mal in die sonnenverwöhnte Region im Süden der Insel: nach Playa de las Americas. 

Erstaunt mussten wir feststellen, dass sich über den Kanaren zu diesem Zeitpunkt jedoch ein heftiger Sturm zusammenbraute. Nicht enden wollende Regengüsse stürzten den trockenen Süden in ein ungewohntes Chaos. Überflutete Straßen und Promenaden trübten unseren Urlaub aber nur geringfügig.
Dem Teide, dem höchsten Berg Spaniens, zauberte der Sturm eine winterlich weiße Kappe. Dieser seltene Anblick zog an den darauffolgenden Tagen dermaßen viele Menschen ins Gebirge, dass die Autos sich kilometerlang stauten. Begeisterte Touristen sowie Einheimische tummelten sich auf schneebedeckten Hügeln und rutschten auf Plastiktüten und Sonnenabdeckungen fürs Auto die „Pisten“ hinunter. Die Bewunderung für den Schnee trug dermaßen Früchte, dass sich einige Menschen sogar Schneemänner auf die Motorhauben oder Ladeflächen ihrer Wagen setzten.
Uns Norddeutsche zog es natürlich wieder an den Strand und in die warme Sonne, die sich in der zweiten Urlaubswoche dann endlich dauerhaft zeigte.
Nun bin ich froh wieder daheim bei meinen Häkelsachen zu sein. Da ich leider auf Reisen auch keinen Notizblock dabei hatte, haben sich in meinem Kopf einige Ideen angestaut. Die wollen bald umgesetzt werden.
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