Wie alles begann…

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Vor nunmehr 6 Jahren gründete ich meinen Blog „kardiomuffelchen“, auf dem ich seit Beginn über das Häkeln, DIY Projekte und das Leben mit freilernenden Kindern schreibe. Nicht selten wurde ich nach der Bedeutung meines Labelnamens gefragt. Heute nun stellt sich der kleine Namensgeber endlich vor.

„Gestatten, ich bin das Kardiomuffelchen! In einer Vollmondnacht vor 6 Jahren, als ich wieder auf der Suche nach neuem Futter war, rutschte ich durch einen magischen Tunnel, der eure Welt mit meiner verbindet. Je weniger in eurer Welt gehäkelt und gestrickt wird, desto magerer sieht es in meiner Welt aus. Die bunten Häkelbäume und -blumen, die Strickschmetterlinge und Wollmuffins lösen sich langsam aber sicher in Luft auf. Mein Hunger ist stets riesengroß und lässt sich nur mit Garn stillen. Am liebsten esse ich Gehäkeltes und Gestricktes aus Merinowolle. Einfache Wolle tut es im Notfall auch. Aber sagt ehrlich, esst ihr gerne rohe Kartoffeln? Bin ich gesättigt und glücklich, dann leuchtet das Herz (griech.: kardio) auf meinem Kopf hell auf. Knurrt mein Magen jedoch vor Hunger, dann schlägt meine Stimmung um und ich werde zum mürrischen Muffel.

Bei meiner Wolljagd vor sechs Jahren stieß ich auf ein farbenfrohes, wohlschmeckendes Lager gefüllt mit gehäkelten Köstlichkeiten. Als ich gerade in einen pink gestreiften Cupcake beißen wollte, wurde ich plötzlich von einer Kinderhand gepackt, herumgeschleudert und landete mitten auf dem Wohnzimmerboden.

Die Kinder der Familie bettelten ihre Eltern an, mich bei ihnen wohnen zu lassen. Nach kurzer Verhandlung wurde ich willkommengeheißen und bekomme seit jeher Unmengen an Leckereien gehäkelt. Einen Teil davon schicke ich bei Vollmond immer durch den magischen Tunnel zurück in meine Welt. Lucia hat einen richtigen Narren an mir gefressen, sie benannte sogar ihren Blog nach mir. So und nun kennt ihr meine Geschichte.“

 

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