„Ich nähe mir ein Puppenhalstuch“

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Nähen macht Spaß, besonders mit der Nähmaschine. Da geht das zzzzzt… zzzzt….. superschnell, und fertig sind die Puppenklamotten. Als meine Älteste mich neulich wieder bat ihr beim Nähen behilflich zu sein, da zögerte ich erst. Ja, ich geb’s zu. Besonders mit Baby im Tragetuch ist mir das Nähen viel zu mühselig. Doch wie konnte ich den flehenden Rehaugen meiner Tochter widerstehen?

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Wie bringe ich meinem Kind etwas bei, das ich nicht beherrsche?

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Homeschooling (besonders die spezielle Form des Unschoolings) ist in Deutschland immer noch weitestgehend unbekannt. Aber nicht nur bei uns erntet man oft seltsame Blicke und bekommt stets die gleichen Fragen gestellt, wenn die eigenen Kinder ohne Schule aufwachsen. Das passiert Homeschooling-Eltern auf der ganzen Welt.

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Life and Death – Unschooling Memories #5

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Das Leben bedingt den Tod. Die Mädchen liefen diese Woche dem Tod über den Weg und scheinen die Erfahrung ziemlich gut zu verkraften…

Panisch kamen Emma und Luna diese Woche eines Vormittags zu mir gerannt. „Mama, Mama, komm schnell, wir müssen Dir was zeigen!“ Ich ging mit ihnen in den Garten und fand auf dem Rasen etwas vor. Bei näherem Betrachten erkannte ich, dass es ein Vögelchen war. Leider kein lebendiges. Interessiert hockten die Mädels neben dem nackten Vogel und fragten mir Löcher in den Bauch. „War der schon alt?“ „Ist das ein Baby?“ „Warum liegt er nicht im Nest?“ „Wacht er gleich auf?“ „Kann der noch fliegen?“
Wie und warum der kleine Vogel auf offenem Rasen einfach so da lag, weiß ich natürlich nicht, die Fragen über den Tod konnte ich schon eher beantworten. Dabei halte ich nichts davon kleinen Kindern etwas vom „Langen Schlaf“ zu erzählen. Als Atheistin erwähne ich natürlich auch keinen imaginären „Himmel“. Ich versuchte ihnen lediglich zu erklären, dass das kleine Vogelherz nicht mehr schlägt und das Tier nicht mehr atmet. Nebenbei lernten Emma und Luna die Anatomie eines Vogels kennen, suchten Augen, Schnabel, Flügel, Krallen und Hintern. 
Unsere bisher verstorbenen Aquariumsfische haben wir stets gemeinsam mit den Kindern begraben. Also schlug Emma ganz selbstverständlich vor auch dieses Wesen zu begraben, damit es nicht von den umherlaufenden Katzen gefressen werde. Nach dieser Erfahrung fragten sie, ob auch Boerne und Thiel (unsere Kaninchen) irgendwann sterben würden. Ich bejahte, und Emma und Luna fingen sogleich an die beiden Häschchen noch mehr als sonst zu betüddeln und mit Kräutern zu versorgen. Getrocknete Brennnessel, Frauenmantel, Minze, Thymian, Löwenzahn. Die Namen der meisten Pflanzen in unserem Garten kennen die Mädels bereits. „Damit sie nicht so schnell krank werden,“ sagte Emma. Mit der Hilfe solch fürsorglicher Tierpflegerinnen werden die Langohren sicher noch einige Jahre bei uns bleiben!

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