Eine Woche

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Eine ganze Woche ist Jasper nun alt und ich könnte schwören er wäre schon immer Teil dieser Familie gewesen. Vielleicht liegt es auch daran, dass er seiner großen Schwester Emma wie aus dem Gesicht geschnitten ist.

Entspannt liegt er am liebsten auf Mamas oder Papas Schoß oder lässt sich von seinen Eltern im Tragetuch herumkutschieren. Als drittes Kind und zudem Bruder von zwei lebhaften Mädchen bekommt er tagtäglich enorm viel Input und Trubel geboten. Daher bringt ihn auch schrilles Kreischen und Piepsen nicht so schnell aus der Ruhe. 
Nach einer Woche des „Powerstillens“ (gefühlt alle 30 Minuten) und „Powernappings“ (O-Ton Emma: „Schläft er schon wieder?!“) erwacht langsam Jaspers Neugier auf die Welt. Begeistert versucht er seine Schwestern zu fixieren, wenn sie ihm bunte Rasseln vor das Gesicht halten oder beim Babykuscheln um die Wette eifern. 
Der Höhepunkt dieser Woche war mit Sicherheit das erste Bad am heutigen Tage. Kurzentschlossen setzte ich den kleinen Mann zu Luna in die Wanne. Und auch Emma gesellte sich rasch hinzu. Meine Befürchtungen hinsichtlich einer traumatisierenden Plantschaktion verflüchtigten sich schnell und er konnte sein erstes extrauterines Wassererlebnis in vollen Zügen genießen. Meine Hebamme Gabi hatte mir nämlich vorher erklärt, wie wichtig die Erfahrung des ersten Bades für so ein Neugeborenes ist. Immerhin erinnert es an das Gefühl im wohlig warmen Fruchtwasser zu schwimmen. Hungergefühle oder Nassgespritztwerden können das Badevergnügen daher leicht trüben.
Unterdessen bin ich trotz der zig Projekte, die auf meiner To-Do-Liste abgehakt werden wollen, damit beschäftigt meinem Küken weiterhin Mützchen, Puschen und derlei Dinge zu häkeln. Diese Babyschuhe sind mir einfach so von der Nadel gehüpft und gefallen mir so sehr, dass ich vielleicht eine Anleitung dazu schreibe…


Unschooling Memories of the Week #2

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Eine spannende Woche neigt sich dem Ende zu. Und heute am Donnerstag gibt es wieder allerlei über die Entwicklung unserer Kinder zu berichten.


Seit gut drei Tagen leben wir nun zu fünft in unserem kuscheligen Familiennest. Emma und Luna habe seitdem Vieles dazugelernt und enorme Entwicklungssprünge hinter sich gebracht.

Angefangen hat alles mit der Vorbereitung auf die Geburt. Da wir eine Hausgeburt planten, und die Kinder vielleicht beim eigentlichen Geschehen live dabei sein würden, hatte ich ihnen vorher behutsam erklärt, was dabei so passieren könnte. Im Buch „Aktive Geburt“ von Janet Balaskas sind zahlreiche Bilder von entbindenden Müttern abgebildet, die sich die Mädels höchst interessiert angeschaut haben. 

Als die Wehen dann Sonntagabend einsetzten und ich mich vor Schmerzen nicht mehr beherrschen konnte und lostönen musste, erschienen die Mädchen zwar aufgeregt aber nicht verängstigt. Am liebsten wären sie gleich mit mir zusammen in die Wanne gestiegen. 
Meine Hebamme war leider bei einer weiteren Geburt in der Klinik zu Gange. Daher packten wir das Nötigste zusammen und fuhren alle gemeinsam ins Krankenhaus. An Schlafen dachten die werdenden Schwestern nicht im Geringsten. Sie beobachteten lieber die pressende Mutter und schauten ehrfürchtig zu.
Bei der tatsächlichen Geburt waren die beiden zwar nicht anwesend, wurden aber vom Papa gleich danach wieder ins Entbindungszimmer gebracht. Sie begutachteten die Nabelschnur, die noch immer pulsierend auf meinem Bauch lag, ließen sich von dem ganzen Blut augenscheinlich nicht schockieren und lauschten andächtig als Gabi die Nachgeburt (Plazenta und Eihäute) auf Vollständigkeit überprüfte. Ich hatte ihnen zuvor bereits auf Anfrage erklärt, dass das Baby im Bauch über die Nabelschnur und die Plazenta ernährt wird. Im „Netter“, einem Anatomieatlas, hatten sie die dazu passenden Bilder auch schon eingehend „studiert“.

Die letzten Tage verbrachte vor allem Emma intensiv mit Babypflege. Am liebsten beschäftigt sie sich mit der Auswahl der passenden Babymode, dem Wickeln und der Nabelpflege und kann es kaum erwarten, bis der Rest schwarzer Nabelschnur abfällt und sich der „richtige“ Nabel bildet. Heute gab Gabi das „Okay“ für’s erste Babybad. Also müssen wir nur noch eine kleine Wanne besorgen, denn ins große Bad mit zwei wilden Wasserratten möchte ich den kleinen Neuankömmling noch nicht setzen…

Meinem Donnerstagsbericht zum schulfreien Lernen der eigenen Kinder hat sich „Das Apfelbaumhaus“ angeschlossen. Vielleicht mögt Ihr ja mal vorbeischauen. 

Liebe Grüße,




PS: Vielen, vielen Dank für Eure zahlreichen lieben Wort zur Geburt unseres kleinen Jaspers! Wir haben uns riesig darüber gefreut!

Per Nachtexpress…

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kam gestern Nacht ein kleiner Brummer zur Welt.
Zum Glück vergingen von der ersten Wehe bis zur Geburt nur ca. 1,5 Stunden. 

Bei meinem Glück war unsere Hebamme aber zufälligerweise gerade bei einer Geburt im Krankenhaus. Also fuhren wir ebenfalls dorthin, denn obwohl die Hausgeburt nun ausfallen musste, sollte immer noch Gabi das Kind zur Welt bringen. 

15 Minuten nach Ankunft im Krankenhaus erblickte der Kleine das Licht der Welt. 10 Minuten nach der Geburt des anderen Jungen und einen Tag nach dem Geburtstag seiner Schwester. Sachen gibt’s!
Nach 2 Stunden ging es wieder nach Hause, wo wir nun zu fünft das Wochenbett genießen.

Ich kann nicht mehr!

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Puhh, das war wohl nichts mit Frühstart! Nun habe ich noch knapp zwei Wochen bis zum errechneten Termin und mittlerweile stellt sich bei mir das Gefühl ein, dass das Kind die Zeit bis dahin auch noch im warmen Bäuchlein verbringen will.
Die Nächte gestalten sich aufgrund des fiesen Symphysenschmerzes nun zunehmend schwieriger. (Und das trotz eines erneuten Termins bei meinem Chiropraktiker. Die Senkwehen in der 37. SSW hatten nämlich mein Becken wieder in Schieflage gebracht!) 
Schmerzfreies Drehen ist nicht mehr möglich und das morgendliche Aufstehen kann nicht im Geringsten als „grazil“ bezeichnet werden.  Immerhin liegt das Baby mit dem Köpfchen schön fest im kleinen Becken, wiegt mittlerweile ca. 3 kg und befindet sich in der Lieblingsposition meiner Hebamme. Es liegt gerade und drückt mit seinem Hintern gegen meinen Solarplexus, was nicht gerade angenehm ist.


Der Frage Foto Freitag

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Heute nehme ich zum ersten Mal teil am Frage Foto Freitag  von Ohhh…Mhhh…. Hier seht Ihr nun meine ersten fünf Fotos zu Steffis Fragen:

1. Etwas Aufregendes?


Baby wächst und wächst. Vor fast zwei Wochen habe ich geträumt es würde sich bald auf den Weg machen. Um genauer zu sagen am 14. April. Fragt mich nicht, wie ich auf das Datum komme, aber ich habe gehört, dass am Sonntag der Frühling Einzug hält…

2. Etwas Neues?

Dieses tolle Nähbuch steht noch neu und ungebraucht im Regal. Leider bin ich noch gar nicht dazu gekommen die schicke Pumphose zu nähen…

3. Etwas Schönes?


















Endlich habe ich mich getraut meinen schicken Porzellanvogel wieder auszukramen. Schließlich muss ich stets auf der Hut sein. Bei uns zuhause lauern nämlich hinter jeder Ecke zwei kleine Elstern, die mir meine geliebten Kostbarkeiten gerne abluchsen.

4. Etwas Blumiges?

















Zeit zum Sticken habe ich diese Woche auch gefunden. Ach, wie ich Shabby Rosen liebe!

5. Etwas auf meinem Schreibtisch, das ich liebe?



Also genau genommen habe ich gar keinen Schreibtisch. Aber auf meinem Sekretär stapeln sich oft Unmengen an Wolle und Häkel- und Strickutensilien. Meine Häkelnadeln vergöttere ich!



Ein Nest für’s Baby

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Der Nestbautrieb hat diese Woche zugeschlagen! Am Freitag besorgten wir noch die fehlende Wickelkommode, die nun in unserem Schlafzimmer darauf wartet eingeweiht zu werden. 


Da konnte ich  es mir nicht nehmen lassen gleich die ganze Babyecke zu gestalten. Emma war sofort Feuer und Flamme und sortierte Babykleidung ein.

Orchideen für ein gutes Raumklima, ein Häkelmobile über dem Stillplatz, damit Baby auch etwas zu gucken hat, süße Häkelrahmen mit Fotos der Geschwister und eine Häkeldecke in der Mache…
Die Häkelanleitungen auf Englisch zu ähnlichen Häkelrahmen findet Ihr hier. Meine habe ich nach eigenem Design gefertigt.

Als Sahnehäubchen ziert noch eine pastellfarbene Wimpelgirlande die Wickelkommode. Die Anleitung dazu gibt’s wie schon versprochen bald hier auf dem Blog.


34 Weeks

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Lang ist’s her seitdem ich das letzte Mal über meine dritte Schwangerschaft berichtet habe. Das Bäuchlein ist mittlerweile enorm gewachsen und langsam aber sicher wünsche ich mir den Tag der Geburt sehnlichst herbei. Ein wenig müssen wir beide jedoch noch durchhalten. 


Tonnen an Babykleidung wurden fleißig gewaschen, eine neue Wickelkommode will noch gekauft werden und die Vorbereitungen für die geplante Hausgeburt laufen bereits. Und eigentlich hatten wir uns auch noch fest vorgenommen das Schlafzimmer in einem gemütlichen „Willkommmensfarbton“ zu streichen. Das bedeutet natrürlich, dass wir auch Emmas und Lunas Zimmer streichen sollen. Die beiden haben bereits die ideale Farbe gefunden: Lila!

Diese Woche war ich beim Chiropraktiker, um mein Becken einrenken zu lassen, da die Rückenschmerzen fast unerträglich waren. Geholfen hat es. Den Watschelgang á la Pinguin werde ich wohl dennoch nicht los.
Das Geschlecht des Babies kennen wir bis heute nicht und es wird wohl auch bis zur Geburt ein von ihm gut behütetes Geheimnis bleiben.