Picknick à la Jane Austen

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Wenn in Jane-Austen-Romanen die Protagonisten gepflegt im Rosengarten Gurkensandwiches verspeisen, sticken und die Sonne genießen, gerate ich immer ins Schwärmen…

Vor elf Jahren verbrachte ich nach dem Abitur den Sommer in meiner zweiten Heimat: New Hampshire. Damals besuchte ich meine Gastfamilie, bei der ich drei Jahre zuvor als Austauschschülerin gelebt hatte. Einen Teil des Sommers verbrachte ich bei einer liebenswerten Familie auf einer Blaubeerfarm. Ich lernte dort das Nähen an der Maschine und fertigte meinen ersten Quilt an. 


Als ich diesen Quilt gestern auf der Wiese ausbreitete, mein Sandwich aß und Emma beim Malen zusah, wurde ich gleich etwas wehmütig, träumte vom Sunapee Lake, Hampton Beach und meinem „Heimatort“ Newport. Wie gerne würde ich jetzt in den Flieger steigen und über den „großen Teich“ fliegen. Für das nächste Jahr haben wir uns diese Reise mittlerweile fest vorgenommen. Ich kann es kaum erwarten. 

Emma und Luna spielen zur Zeit am liebsten mit ihren Puppen,  packen Picknickkörbe und organisieren Teegesellschaften. Dafür wird meist alles mühsam auf den an unser Grundstück angrenzenden Spielplatz geschleppt. Nach acht Stunden „Gartenparty“ lösten wir die Gesellschaft gestern auf und mussten erst ein Mal das komplette Inventar von Ameisen befreien.

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2 thoughts on “Picknick à la Jane Austen

  1. Liebe Lucia,
    das sieht aber gemütlich bei euch aus. Ach da möchte ich dabeisitzen und die Gedanken schweifen lassen. Mit 2 Jungs ist es da nicht so ruhig, die bleiben da nicht so lange auf dem schönsten Quilt sitzen. Sei ganz lieb gegrüßt von Daniela

  2. das sind die schönsten Erinnerungen und die werden immer wieder hervorgekramt. Kinder beim Picknick, oh wie schön ist doch die Sommerzeit.

    Und meist habe ich dann auch noch was vom Sandkuchen abbekommen.

    Grüße Ramgad

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